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Glossar

Amla

(Sanskrit: Amalaki, Latein: Emblica officinalis) Die Amla Frucht spielt eine große Rolle in der ayurvedischen Gesundheitslehre. Sie gehört zu den neun Lebensmitteln, die man gemäß den ayurvedischen Schriften täglich zu sich nehmen sollte. Legenden und Überlieferungen aus alter Zeit preisen die ungewöhnlichen, segensreichen Eigenschaften dieser Frucht.
Amla wird als die „Frucht für ewige Jugend und Schönheit“ bezeichnet. Viele moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen heute die grundlegende ernährungsphysiologische Bedeutung dieser Frucht. Besonders zeichnet sich die Amla-Frucht durch ihren hohen Vitamin C Gehalt aus. Die in hoher Konzentration enthaltenen Tannine (Gerb- und Bitterstoffe) haben die Eigenschaft, dieses Vitamin C zu stabilisieren. Sie enthält weitere wichtige Inhaltsstoffe, welche freie Rad
ikale unschädlich macht. Diese und weitere Pflanzenstoffe, die in der Amla Frucht reichlich vorhanden sind, machen sie zu einem idealen Nahrungsmittel. Auch viele ayurvedische Nahrungsergänzungen enthalten sie als Basissubstanz.
Eine frische Frucht hat bis zu 1000 mg Ascorbinsäure, das ist 20 mal mehr als in einer Orange. Damit ist sie die wohl Vitamin C-haltigste Frucht. Durch die Einbindung in einen Komplex von Bioflavonoiden, Bitterstoffen und Mineralien wird dieses Vitamin C besonders gut durch den menschlichen Körper aufgenommen.

Bemerkenswert ist die Haltbarkeit. Während Vitamin C normalerweise durch Sonnenlicht, Wärme und Luft in kürzester Zeit oxydiert und damit zerstört wird, bleibt das Vitamin C in der Amla Frucht über Monate erhalten. Grund sind 13 verschiedene Gerbsäuren, die die Oxydation verzögern.
Diese ausgleichende Wirkung ist die Basis der im klassischen AyurVeda überlieferten ernährungsphysiologischen Bedeutung der Frucht: Während andere Vitamin-C haltige Früchte im Körper vermehrt Säuren aufbauen, reduziert Amla in einer zweiten Stoffwechselstufe aggressive Säuren und verwandelt sie in Zucker.

Arnika

Die Arnika (Arnica montana), auch Berg-Wohlverleih genannt, gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae).

Bhringraj

Botanischer Name: Eclipta alba
Herkunft: in ganz Indien, wo es Wasser gibt
Wirkung: leberstoffwechselanregend, gegen Kopfschmerzen, hauttherapeutisch (Wunden, Geschwüre etc), haarwuchsfördernd.
Seit Alters her bekanntes und erprobtes Mittel zur Förderung des Haarwuchses und um Ergrauen und Ausfall der Haare rückgängig zu machen. Verzögert die Altersvorgänge und ist ein Verjüngungs- und Stärkungsmittel für Knochen, Zähne, Haare, Sehkraft, Gehör und Gedächtnis. Verhilft zu ruhigem und festen Schlaf und beruhigt bei geistiger Überaktivität.

Brahmi

Brahmi wächst in ganz Indien, in feuchten Gebieten. Es ist ein kräftiges, die Nerven stärkendes und das intellektuelle Leistungsvermögen stimulierendes Kraut
Lateinischer Name: Bacopa monnieri
Brahmi ist sowohl eine Heilpflanze in der traditionellen chinesischen Medizin sowie eine aryurvedische Heilpflanze.

Centella

Centella gehört in der indischen Ayurveda Wissenschaft seit Jahrhunderten zu den  Verjüngungs- und Reinigungsmitteln. Centella regt den Kollagenstoffwechsel an, so daß das Bindegewebe mehr Struktur bekommt.
Es ist wirksam bei Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen vor allem an folgenden Körperregionen: Bauch, Brust, Hüfte und Schenkeln.
Der indische Wassernabel Centella asiatica (auch Tigergras genannt) gehört zur Familie der Doldenblütler und ist in den subtropischen Regionen des Indischen Ozeans beheimatet.
Es wird auch Tigergras genannt, weil sich Königstiger zur Wundheilung in den Blättern wälzen und sie auch fressen.
Die darin enthaltenen Wirkstoffe wie ätherische Öle, Aminosäuren, Fettsäuren und Mineralsalze schützen die Haut, verhindern Bakterien und
steigern die hauteigene Collagenbildung. Centella trägt somit zur Straffung und Verjüngung der Haut bei.
Es wirkt vorbeugend gegen Narbenbildung, fördert die Regeneration des Bindegewebes und stärkt die elastischen Fasern der Haut. Seine stimulierende
Wirkung erzielt eine Straffung und Verbesserung der Konturen.

Glycerin

Wirkung: feuchtigkeitsbewahrend, hautglättend.
Glycerin ist ein Bestandteil aller natürlichen Öle und Fette.
Verwendung: Feuchtigkeitsspender
In Konzentrationen ab 30% hautaustrocknend und –reizend
Unsere Konzentration beträgt 5 % !

Haritaki

Haritaki - Großer Myrobalanenbaum
terminalia chebula

Haritaki hilft dem Körper, toxische Stoffe auf natürliche Art und Weise auszuscheiden. Die Früchte sind reich an Vitamin C und haben eine verjüngende Wirkung.

Jaborandi (Pilocarpus pennatifolius)

Volkstümliche Namen: Rutakraut
Herkunft: heimisch in Südamerika, Indien und auf den westindischen Inseln.
Die Strauchpflanze ist ein Rautengewächs. Sie hat endständige Blütenähren und unpaarig gefiederte Blätter, die zahlreiche Ölbehälter erkennen lassen.

Wirkstoffe: Pilocarpin, Isopilocarpin und andere Imidazol-Alkaloide, ätherisches Öl.
Angew. Pflanzenteil: Jaborandi folia = Jaborandiblätter.

Jasmin

Deutscher Name: Jasmin
Lateinischer Name: Jasminum grandiflorum , Jasminum sambac
Jasmin (Jasminum officinale), genauer gewöhnlicher Jasmin oder Echter Jasmin genannt.
Jasmin - das ist der Inbegriff verführerischen Dufts. In Südeuropa werden die kletternden Pflanzen kommerziell angebaut, um das Jasmin Öl zu gewinnen.
Das ätherische Jasminöl gewinnt man aus den Blüten.

Jatamansi

Die Indische Narde (Nardostachys jatamansi) (griech.: nárdos, altpers.: nárda, von sanskr. nálada = die Wohlriechende) ist der Name einer wohlriechenden Pflanze aus Indien, aus denen bzw. aus deren Wurzeln kostbare Öle und Salben gewonnen werden.
Die Indische Narde wird vor allem in Asien als Heil- und Aromapflanze genutzt.
Die im Himalaja beheimatete Pflanze wächst wild in Nepal, Bhutan und Sikkim in Höhen zwischen 3000 und 5000 m.
Man findet sie allerdings auch in China und Japan.
Sie stammt aus der Familie der Baldriangewächse (Valeriana-ceae ) und ist im Himalaya- Gebirge beheimatet. Die Essenz der in höchsten Lagen ( bis 5600 Meter) vorkommenden wilden Narde gehört zu den kostbarsten Raritäten unter den ätherischen Ölen.

Jatropha

 

 

Jatropha Glandulifera ist eine in ganz Indien zu findende Pflanze. Die Herkunft des Wortes leitet sich ab von den griechischen Worten „Jatros“ = Doktor und „trophe“ = Nahrung. In Indien wird die Pflanze Ratan Jyot genannt. Es ist eine immergrüne Pflanze, welche mit sehr wenig Wasser auskommt und 3-4 Meter hoch wird.

Die Pflanze hat diverse medizinische Eigenschaften und wird in Indien seit langem für medizinische Zwecke genutzt. Außerdem wird sie gerne als natürlicher Zaun für Felder und Weiden angepflanzt. Das Öl der Pflanze ist als gutes Mittel zur Förderung des Haarwuchses bekannt.

Die Rinde von Jatropha enthält einen dunkelblauen Farbstoff. Der Farbstoff wird seit Alters her zur Färbung von Stoffen oder in Verbindung mit anderen Pflanzenfarben zur Färbung der Haare genutzt.

Es gibt etwa 175 Jatropha Arten. Einige davon, wie etwa Jatropha Curcas (Purgiernuss) enthalten in den Samen leicht toxische Stoffe. Diese Pflanze - welche aus dem tropischen Amerika stammt - wird aber für die Herstellung unserer Produkte nicht verwendet.

Jojoba

Bei dem immergrünen Strauch variieren die Wuchshöhen von 0,5 bis 4 Metern, üblich sind 2 bis 2,5 Meter. Sie besitzen Pfahlwurzeln, welche etwa 6 Meter tief in den Boden eindringen können.
Geerntet werden die Samen oder Nüsse, die ein bei Zimmertemperatur flüssiges Wachs (Jojoba-Öl wird es fälschlicherweise genannt) enthalten, bei einem Gehalt von etwa 50%. Dieses hochwertige Wachs wird für kosmetische Zwecke verwendet, es enthält außerdem ProvitaminA und Vitamin E. Es schützt vor Austrocknung, ohne einen schmierigen Film auf der Haut zu hinterlassen (da es sich ja nicht um ein Öl handelt), es ist leicht entzündungshemmend und beruhigend und riecht nur sehr schwach. Besonders gut geeignet ist es auch für die Haarpflege bei trockenen Spitzen.

Keramide

Lipide (Fette), die als Kittsubstanz die Schuppenschicht der Haare stärken. In Shampoos und Spülungen können sie brüchige Stellen im Haar reparieren
sorgen für erhöhte Elastizität und für eine Kräftigung des Haares und machen es weniger
anfällig für Schädigungen. Das Haar wird insgesamt weniger brüchig.


Lodhra (Symplocos Racemosa)

Die zusammenziehend wirkende Rinde wird z.B. zur Behandlung von Leberbeschwerden verwendet. Lodhra wird auch gegen übermäßige Blutungen empfohlen. Die Stengel haben entzündungshemmende Eigenschaften.


Mandelprotein

Legt sich als hauchdünner Film um jedes einzelne Haar und verbessert so die Oberflächenbeschaffenheit. Das Haar wird geschmeidig, glänzt wieder und läßt sich leichter kämmen. Mandelprotein hat eine hohe Affinität (Ähnlichkeit) zum Haarkeratin. Es lagert sich an die äußeren Haarschichten an und macht das Haar widerstandsfähiger.

Neroli (Citrus bigaradia)

Wirkung: beruhigend, entspannend, stärkend, schmerzstillend
Neroli wird aus den Blüten des Bitterorangenbaumes, welcher weltweit verbreitet gedeiht, gewonnen. Wird meist durch Destillation gewonnen. Der Duft ist angenehm warm und süßlich-holzig.

Niem (Neem)

Melia azadirachta
Azadirachta indica
Indischer Zadrach

Der latainische Name von Neem - Azadirachta indica - ist aus dem Persischen abgeleitet:
Azad = Frei
dirakht = Baum
i = indischen Ursprungs

Was also „Der freie Baum von Indien“ bedeutet. Seit Urzeiten ist Niem bekannt für seine Heilkräfte.Die frühesten medizinischen Sanskrit Schriften führten bereits die Wirkungen der Früchte, Samen, Öle, Blätter und Wurzeln an.Schon Mahatma Ghandi stärkte durch Niem seine Abwehrkräfte und empfahl es auch seinen Schülern zur regelmäßigen Einnahme. Alle Teile des Baumes finden seit langem Anwendung in der Ayurvedischen Medizin Indiens.
In den Haushalten Indiens gilt Niem als Allheilmittel für alltägliche Beschwerden und wird daher auch ,,Die Dorfapotheke“ genannt. Unter anderem ist der Niemzweig die tägliche Zahnbürste der Natur für über 500 Millionen Menschen, alleine in Indien.
Während der letzten 20 Jahre wurden viele wissenschaftliche Untersuchungen zur Erforschung der biochemischen und pharmakologischen Wirkungen von Niem durchgeführt.
Der Niem ist ein schnellwachsender, immergrüner Baum, der durchschnittlich Wuchshöhen von 15 bis 20 Metern - unter günstigen Bedingungen bis zu 40 Meter - erreicht. Unter ungünstigen Bedingungen verliert der Baum seine Blätter, um sich vor Austrocknung zu schützen. Die Äste sind weitverzweigt, die Baumkrone ist rund bis oval mit dichtem Blattwuchs.
Obwohl der Baum seit Jahrzehnten untersucht wird, sind viele seiner Wirkstoffe noch nicht vollständig erforscht. Besonders wichtig dürfte hier Azadirachtin sein, der Hauptbestandteil des Niemöls, das aus den gepressten Samen gewonnen wird. Niem-Produkte wirken antibakteriell, antiviral, als Pestizid, Fungizid und Dünger. Den Indern sind die Vorzüge des Niem bereits seit Jahrtausenden bekannt, viele Extrakte des Baums sind in der Medizin des Ayurveda in Verwendung.
In der Haarpflege werden Neemblätter wegen ihrer festigenden Wirkung auf die Kopfhaut geschätzt.


Patchouli

Patchouli oder Pogostemon ist eine Gattung aus der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) mit etwa 40 bis 60 Arten, allein 16 in China. Ihre bekanntesten Vertreter sind die beiden Patschuli-Pflanzen Indisches Patchouli (Pogostemon cablin) und Javanisches Patchouli (Pogostemon heyneahus).
Die Heimat der Patchoulipflanze ist Indonesion, Malaysia und die Philipinen. Kultiviert wird er auch in den subtropischen und tropischen Regionen von Indien und Sri Lanka.
Die Blätter der Patschuli-Pflanzen enthalten ein dickflüssiges ätherisches Öl von ganz außerordentlicher Kraft und besonderem Geruch. Er war charakteristisch für viele echt indische Produkte.
Das dickflüssige Ätherische Öl wird aus der Pogostemon cablin Pflanze gewonnen und zwar durch Wasserdampfdestillation der Blätter. Der Duft ist erdig, holzig, rauchig und ist vielen Menschen sehr angenehm .
In Asien schätzt man die insektenabweisende Wirkung, und legt aus diesem Grund getrocknete und zerkleinerte Patchouli-Blätter in Schränken und Truhen zwischen Wäsche und Kleidung. Auch die kostbaren indischen Kaschmirschals und wertvollen Teppiche sollte Patchouli vor Mottenbefall schützen.

Das ätherische Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern der Pflanze gewonnen. Das Öl ist zähflüssig, tief bräunlich-gelb, oft mit einem Stich ins Grüne. Im Unterschied zu vielen anderen pflanzlichen Rohstoffen, die unmittelbar nach der Ernte weiterverarbeiten werden, damit sich ihr Duft nicht verändert, werden die Patchouliblätter zunächst getrocknet und fermentiert, um das Aroma des Öls zu verbessern. Das Öl reift mit zunehmenden Alter nach. Je älter das Öl, desto besser ist seine Qualität.

Potassium Sorbate

Auch Kaliumsorbat. Es handelt sich um das Kaliumsalz der Sorbinsäure.

Reetha

Reetha nennen die Menschen in Nordindien den Baum „Sapindus mucorossi“, einen 4-5 m hohen Baum, der in der untren Himalayaregion in Höhen zwischen 200 und 1500 m wächst. Die Blüte erscheint im Juli/August, während des Sommermonuns. Die Früchte reifen bis zum November/Dezember heran.
Und die haben es in sich! Mit einem Anteil von 10 % Saponin in der Fruchtschale sind die Reethafrüchte die effektivsten bekannten Saponinproduzenten.
Dieses Glukosid, das auch schon in Deutschland dem Seifenkraut und der Seifenwurzel ihren Namen gegeben hat und auch in Rosskastanie und Akazie zu finden ist, schäumt, wenn es mit Wasser aufgeschüttelt wird.
Viele Inder sind, wenn auch häufig aus Mangel an Geld, noch bis heute den alten überlieferten Traditionen verhaftet und haben sich das Wissen der Naturschätze bewahrt. Ist doch für die indische Hausfrau das Wissen um die pflanzlichen Wirkstoffe auf den Organismus eine Selbstverständlichkeit. Die indische Kochkunst ist eine Mischung aus Ernährungs- und Heillehre. Die indische Hauswirtschaft und Schönheitspflege lebt von der Kraft der Kräuter und Gewürze.

Reetha - bei uns meistens Waschnüsse genannt - findet Einsatz im gesamten Haushalt und ist eine umweltverträgliche Alternative zu den aggressiven Chemieprodukten.
Nicht nur Menschen, die von Allergien geplagt werden, und Menschen mit empflindlicher Haut werden an Reetha ihre Freude haben.
Reetha (Sapindus trifoliatus) ist eine wildwachsende Pflanze, die hauptsächlich in Indien und Bengalen vorkommt. in Verbindung mit Wasser ergibt sie eine exzellente Spülung und verleiht dem Haar seidigen Glanz und hohe Elastizität.

Rosenöl

Um ein einziges Kilogramm Rosenöl zu erzeugen, sind etwa 4.000 bis 5.000 Kilogramm Rosenblüten nötig. Sie werden per Hand gesammelt, wobei der beste Zeitpunkt für die Ernte am frühen Morgen liegt, da dann der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Die frisch geerntete Rosenblüten werden so schnell wie möglich weiterverarbeitet. Das kostbare Rosenöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den frisch gepflügten Rosenblüten gewonnen. Als Nebenprodukt fällt Rosenwasser an.
Von den rund 7.000 Rosenarten eignen sich nur wenige zur Rosenölgewinnung. Besonders geschätzt wird das Öl der Damaszenerrose (Rosa damaszena).


Safran (Kesar)

Safran sind die getrockneten Blütennarben des Safrankrokus, der in Kleinasien und Südeuropa beheimatet ist, heute aber auch in Kaschmir angebaut wird. Safran ist das teuerste Gewürz der Welt - für 450 g Safran braucht man eine Viertelmillion getrockneter Blütennarben von etwa fünfundsiebzigtausend Blumen.
Der Echte Safran ist eine Zwiebelpflanze. Er trägt violette Blüten, mit 6 aufrechten Blütenblätter. Auffällig sind die orangegelben Narbenschenkel, die getrocknet das Safrangewürz ergeben. Die Blütezeit ist von September - Oktober.
Die Laubblätter haben eine schmale lineale Form und sind dunkelgrün.
Die Pflanze wird bis 15 cm hoch.
Die deutsche Bezeichnung Safran stammt vom arabischen Wort safran oder safara für hervorragend, glänzend.
Der Gattungsname Crocus entstand aus dem griechischen krokos für Faden, womit er auf die Blütennarben Bezug nimmt.
Der Artname sativus ist lateinisch und bedeutet angebaut.

Sandelholz

Der botanische Name des Sandelholzes lautet Santalum album,
Echtes Sandelholz ist eine Kostbarkeit, da der Besitz, der Handel und die Lagerung von Sandelholz und deren Produkten einer strengen gesetzlichen Regelung seitens der indischen Regierung unterliegt.
Das Sandelholz ist ein kleiner, aus Indien stammender Baum. In der traditionellen chinesischen Medizin wurde das Sandelholz für die Behandlung von Bauchbeschwerden und bei Übelkeit verordnet. Das aus dem Sandelholz extrahierte Öl wird in der Kosmetik wegen seines sehr angenehmen Geruchs verwendet.
Das weiße und gelbe Sandelholz kommt hauptsächlich von Santalum album, einem Baum, dessen Gattung den Typus einer eigenen kleinen natürlichen Familie (Santalaceen) bildet. Er wächst auf Timor und einigen anderen ostindischen Inseln wie auf der Küste von Koromandel; er wird auch angepflanzt, da sein Holz sehr gesucht und teuer ist.
Ursprungsland: Südost-Indien
Botanik: 8 - 12 Meter hoher, immergrüner, sehr langsam wachsender Baum, der das ganze Jahr blüht. Er hat gelbliches, schweres Holz und wächst als Schmarotzer.
Ölgewinnung: Das ätherische Sandelholzöl wird aus dem Kernholz des Stammes und der Zweige durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Es ist zähflüssig, hellgelb und verströmt einen balsamisch-süßen, würzig-holzigen Duft.
Allgemeines: Sandelholz spielt in Indien seit tausenden von Jahren eine herausragende Rolle in der hinduistischen Religion. Während Ritualen werden Sandelholzstäbchen zur Meditation abgebrannt, ebenso wie auch in China werden Sandelholzzubereitungen als Heilmittel verwandt. Aus dem Holz wurden Möbel hergestellt, da sie resistent gegen Ameisen und anderes Ungeziefer sind. Wie viele andere Öle unterscheiden sich auch die des Sandelholzes je nach Anbaugebiet.
Während der des Ostindischen weicher, intensiver und balsamischer duftet, wirkt das Westindische härter und holziger.


Shikakai

Hindi: sikakai, in Sanskrit Saptala ist die Frucht der Akazien -Art Acacia concinna, die in Zentralindien wächst.
Shikakai wird vermahlen und unter Zugabe von Wasser als traditionelles ayurvedisches Shampoo und Haarpflegemittel verwendet.
Es hat haarpflegende und -aufbauende Wirkstoffe, die vielen industriell gefertigten Shampoos in nichts nachstehen. Zudem ist Shikakai ohne chemische Zusatzstoffe, was es insbesondere für Allergiker, Menschen mit empfindlicher Kopfhaut und Kinder zum idealen Haarpflegemittel macht.
Shikakai wächst in den Dschungeln Indiens speziell in der Region von Deccan.
Rinde dunkel bis blaßgrau, etwas rauh, Zweige bis 50 cm lang, tragen 5 bis 8 Blätterpaare.
Verbreitet in Nord- bis Mittelindien, Nepal, und umliegende Gebiete.
Die Nuß hat 1,8 bis 2,5 cm Durchmesser, gold- bis mittelbraun, gemasert.

Sodium Benzoate

Auch Natriumbenzoat. Es handelt sich um das Natriumsalz der Benzoesäure.

Squalen

Auch Squalanöl genannt, ist ein klares, geruchloses und niedrigviskoses Lipid und mit ca. 5–12 % wesentlicher Bestandteil des hauteigenen Hydro-Lipid-Films. Squalan generiert ein ausgesprochen weiches, seidiges und unfettiges Hautgefühl. Wirkt rückfettend.

Ursprünglich wurde Squalen  nur aus der Haifischleber gewonnen. Daher stammt sein Name: Squalus ist der lateinische Name für Haifisch.
Unser Squalan wird aus unverseifbaren Bestandteilen der Pressrückstände von Olivenöl gewonnen (manche Hersteller nennen es auch Phytosqualan, um die Herkunft aus pflanzlicher Quelle zu betonen)

Tulsi

Tulsikraut aus Indien auch als Königin der Kräuter bekannt, bedeutet so viel wie “Die Unvergleichliche”. Die Pflanze ist von großem medizinischen Wert und eine der bedeutungsvollsten Kräuter in der ayurvedischen Behandlung.
Traditionell angewendet wird Tulsi zur Stärkung des Immunsystems, Förderung der Abwehr von Viren, Bakterien und Pilzen, Verbesserung des Stoffwechsels und Beseitigung von Giften im Blut, zum Schutz der Herz- und Blutgefäßen, sowie zur Verminderung eines hohen Cholesterinspiegels und stressbedingtem hohen Blutdruck.
Seit tausenden von Jahren ist das Tulsi-Kraut bei den Indern wegen seiner beruhigenden und zur Verbesserung des Allgemeinbefindens beitragenden Wirkung sehr beliebt. Die weiß, rot oder purpur blühende Staudenpflanze mit den kleinen Blättern ist eine der bedeutendsten Kräuter der altindischen Naturmedizin Ayurveda.
Die Hindu nennen sie gar die „Königin der Kräuter“. Ein Hindu-Haus ist unvollständig, wenn im Garten (oder im Hof) kein Tulsi wächst. Gläubige Inder sagen ihr einen Schutz von Haus und Familie vor Unheil nach. An vielen indischen Hauseingängen sind diese Sträucher zu finden. Oft kann man sie auch an indischen und nepalesischen Tempeln finden. Der Name Tulsi bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt „Die Unvergleichliche“. Andere Namen sind z.B. Tulassi, Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum.
Bei „Tulsi“ handelt es sich um eine indische Unterart des Basilikum- auch Thaibasilikum genannt.

Weizenprotein

Es unterstützt die leichte Kämmbarkeit des Haares, wirkt pflegend, feuchthaltend und verbessert den Reparatur-Effekt eines Haarproduktes.
Weizenprotein ähnelt dem natürlichen Keratin der Haare.
Es hat eine ausgezeichnete Schutzwirkung. Die Schädigung der Schuppenschicht des Haares nach intensiven chemischen Behandlungen wie Dauerwellen oder chemischen Färbungen wird deutlich reduziert, der Erhalt der Haarstruktur gefördert. Weizenprotein ist ausgesprochen hautverträglich.
Besonders reich an ungesättigten Fettsäuren, macht feine Haare griffiger, stärkt die Struktur bei Haarschäden und verleiht Glanz.

Zink PCA

Wirkt antibakteriell und talgregulierend. hemmt die Vermehrung der Propionibakterien (Entzündungen).

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